07.04.2010
Aufbruch zu einem neuen Vaterbild!
Hauptanliegen des Vereins ist die Aufrechterhaltung der Beziehung der Kinder zu beiden Eltern nach einer Trennung, indem er sich für das Recht der Kinder auf Vater und Mutter als unentziehbares und unverzichtbares Grund- und Menschenrecht einsetzt. Der Verein will insbesonders die Not der Kinder lindern, die von Trennung und Scheidung ihrer Eltern betroffen sind. In diesem Fall sollen die Kinder die Beziehung zu Vater und Mutter aufrechterhalten können.
Der Verein setzt sich für die Gleichstellung der nichtehelichen zu den ehelichen Kindern ein, die auch mit der 1998 in Kraft getretenen Reform des Kindschaftsrechts nur unzureichend erfüllt wurde.
Wir treten ein für das Aufbrechen der alten Rollenzuweisungen ,,Mutter fürs Emotionale“ und ,,Vater fürs Materielle“. Kinder benötigen beide Eltern für ihre emotionale Entwicklung. Deshalb unser Name: Väteraufbruch für Kinder. Väter, als die am ehesten Betroffenen, setzen sich für die Rechte der Kinder ein. Wir sind keine "Kampfgruppe" gegen Frauen, sondern eine Initiative für die Rechte der Kinder.
Jedes Jahr müssen in Deutschland ca. 300.000 Kinder unter der Trennung ihrer Eltern leiden. Dabei werden ca. 150.000 Kinder zu Halbwaisen, weil es in Deutschland möglich ist, Vätern den Kontakt zu ihren Kindern zu verwehren.
Der Gesetzgeber hat das Recht der Kinder auf beide Eltern unter anderem mit dem neuen Kindschaftsrecht von 1998 berücksichtigt; wenn auch bei weitem nicht ausreichend. Auch nach der Kindschaftsrechtsreform haben Väter einen schweren Stand, wenn die Mutter den Kontakt zu den gemeinsamen Kindern einschränkt bzw. boykottiert. Die Rechtsprechung geht bis heute unterschiedlich und häufig unbefriedigend mit den Rechten der Kinder um. Meistens sind aufgrund antiquierter Vorstellungen Mütter in der Beziehung zu gemeinsamen Kindern bevorzugt. Der Status „Mutter“ scheint der entscheidende Pluspunkt in Streitigkeiten um das Kind zu sein.
Der VAfK fordert aus diesem Grund, dass bei Trennung oder Scheidung und damit verbundenen gerichtlichen Entscheidungen endlich Ernst gemacht wird mit der gemeinsamen Verantwortung beider Eltern für ihre Kinder. Nicht leere Worthülsen, wie insbesondere „Kindeswohl“, sollten Grundlage gerichtlicher Enscheidungen sein, sondern das Kind als Wesen in seiner Beziehung zu jedem Elternteil, aus denen es schließlich hervorgegangen ist.
Mehr als Erwachsenen bewußt ist, sind beide Elternteile für die Entwicklung der Kinder wichtig. Dazu gehören auch Väter, die in dem Leben ihrer Kinder präsent sind und Verantwortung übernehmen. Leider ist Väterabwesenheit oft durch Trennung oder Scheidung aufgezwungen. Häufig werden Väter dann von ihren Kindern ferngehalten.
Jede bewußte oder unbewußte Verleugnung oder Ausgrenzung eines Elternteils bedeutet für ein Kind das Verbot, sich mit einem Teil seines eigenen Selbst auseinandersetzen zu dürfen! Deshalb fordern wir:
Allen Kindern beide Eltern





